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Ergriffene Massnahmen

Bund, Kantone und Gemeinden haben in den letzten 20 Jahren verschiedenste Massnahmen eingeleitet, um die Vorläuferschadstoffe von Ozon zu reduzieren.

Massnahmen auf Bundesebene:

  • Umsetzung des Protokolls von Göteborg im Rahmen des ECE-UNO-Übereinkommens über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung
  • Inkraftsetzung der Luftreinhalte-Verordnung (LRV)
  • Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOC)
  • Abgasvorschriften für alle Arten von Motorfahrzeugen
  • Verschärfung der Abgasnormen (EURO-Normen) im Einklang mit der Europäischen Union
  • Empfehlung, auf Fahrzeuge und Maschinen mit Zweitaktmotoren zu verzichten
  • Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA)
  • Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene
  • Festlegung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten auf Strassen (ausserorts 80 km/h) und Autobahnen (120 km/h)
  • Übernahme von Abgasvorschriften der EU für mit Benzin betriebene Arbeitsgeräte wie Rasenmäher oder Motorsägen
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Im Bereich der VOC konnte dank Lenkungsabgabe eine entscheidende Verminderung erwirkt werden.